Neues aus unserer Kolpingsfamilie:
Unser neuer Oberbürgermeister Jörg Lukat am 6.3.2026 zu Gast bei Kolping BO-Linden
Trotz seines gut gefüllten Terminkalenders hat unser neuer OB Jörg Lukat Zeit gefunden, um der Kolpingsfamilie in Linden einen Kurzbesuch abzustatten - in Begleitung von unserer Kolpingschwester und Ratsfrau Sonja Gräf. Jeder der ca. 40 Gäste im Gemeindezentrum Liebfrauen Linden wurde mit Händedruck begrüßt.
In knapp 45 Minuten stellte sich der 1962 in Polsum geborene OB Lukat persönlich vor und schilderte seinen Werdegang, der ihn bereits zwischen 2019 bis 2024 als Polizeipräsident nach Bochum geführt hatte.
Als neuer OB möchte er die Bochumer City durch bezahlbaren neuen Wohnraum lebenswerter und sicherer machen, die Wirtschaftskraft durch Ansiedlungen weiterer Unternehmen vor allem im Gesundheitswesen und der Informatikbranche stärken und die Bildung und das Umfeld der Jugend zu fördern. Abschließend wurden in einer kleinen Fragerunde aktuelle Bochumer Themen behandelt.
Karnevalsfeier der Kolpingsfamilie Bochum-Linden am 4.2.2026
Bereits zum dritten Mal fand in diesem Jahr die Karnevalsfeier der Kolpingsfamilie Bochum-Linden im Katecheseraum des Gemeindezentrums Liebfrauen statt. 25 kostümierte Gäste hatten sich ab 15 Uhr eingefunden, um bei Karnevalsmusik, Berliner Ballen und einer Tasse Kaffee einen unterhaltsamen Nachmittag zu verbringen. Vielen Dank an das Haus Linden für deren Spende.
Anna Wischnewski startete mit einer launigen Büttenrede über die Freuden und Leiden einer Ehrenamtlichen im Laufe der Jahre. Danach konnten sich die Gäste in einem filmischen Rückblick von der hohen Qualität unseres früheren Kolpingkarnevals überzeugen. Anhand von Ausschnitten aus einem Karnevalsfilm von Günter Quiskamp aus dem Jahr 2002 aus unserem Kolpingarchiv hat Thomas Bausen die damaligen Aktiven zum Leben erweckt: Unser Kolpingballett, Tagesschausprecher Theo, die Thekensänger, Lang und Kurz, die Jungen Alten und die Mini Boys, am Ende natürlich das große Finale auf der Bühne mit Fitti und Hoppi und dem "Lindener Wind". Da wurde viel gelacht und auch manches Tränchen floss, wenn man einen verstorbenen lieben Menschen wiedersah.
Gegen 17.30 Uhr endete die kleine Karnevalsfeier. Auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr. Kolping helau!
Udo Dombrowski verstorben
Erst jetzt haben wir erfahren, dass unser Kolpingbruder Udo Dombrowski während einer Urlaubsreise an der Ostsee am 5.1.2026 im Alter von 73 Jahren verstorben ist.
Udo Dombrowski trat 1998 gemeinsam mit seiner Ehefrau Gudrun in unsere Kolpingsfamilie ein. Wir erinnern uns gern an seine Aktivitäten im Kolpingkarneval, u.a. als 53. Karnevalsprinz in der Session 2005/2006 und als Mitglied des Elferrats. Wir drücken den Hinterbliebenen unser aufrichtiges Beileid aus und trauern mit Ihnen um einen liebenswerten Menschen. Wir werden Udo stets in guter Erinnerung behalten.
Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 19.2.2026 um 12 Uhr in der Trauerhalle auf dem Kath. Friedhof Bochum-Linden, Nöckerstr. statt.
14 Jubilare, 3 neue Kolpinggeschwister: Kolpinggedenktag am Samstag, 6.12.2025
43 Kolpinggeschwister hatten sich nach der Messe im Gemeindesaal Liebfrauen eingefunden, um gemeinsam den Kolpinggedenktag zu feiern. Zur Einstimmung erinnerte eine Fotoschau mit Bildern aus dem Kolpingarchiv an jüngere und ältere, zum Teil längst vergessene Zeiten und Personen unserer Kolpingsfamlie: Nee, was hast Du Dich verändert und weißt Du noch...! Parallel konnte man sich am von der Kolpingkasse spendierten Kalten Buffet von Haus Linden mit Kartoffelsalat, Frikadellen und Schnitzeln stärken.
Mit einem gemeinsamen "Vater unser" gedachten wir den im Jahr 2025 bis dato verstorbenen 9 Kolpinggeschwistern Anton Ceschinski, Tim Englert, Willi Stahlschmidt, Doris Müller, Walter Kaiser, Maria Garre, Heinz-Werner Glettenberg, Willi Scharff und Ernst Möllmann. Herr, lass sie ruhen in Frieden!
Wir freuen uns über 3 neu in unsere Kolpingsfamilie aufgenommene Mitglieder: Klaus-Dieter Milz und Ayman El Haimri, den viele bereits als Mitinhaber und ausgezeichneten Koch vom "Haus Linden" kennen, sowie Margarete Klinge (ehemals KF Weitmar). Leider war Margarete Klinge nicht anwesend und Ayman aus seiner Küche unabkömmlich, so dass Thomas Bausen allein Klaus-Dieter Milz persönlich begrüßen konnte. Allen ein herzliches Willkommen in unserer Kolpingsfamilie und Treu Kolping!
690: Soviel Jahre halten zusammengerechnet unsere diesjährigen 14 Jubilare unserer Kolpingsgemeinschaft die Treue! Leider konnten nur 5 davon an der Ehrung persönlich teilnehmen und von Thomas Bausen und Präses Pfarrer Thomas Köster mit Urkunden und Treuenadeln ausgezeichnet werden: Hans Martin (65 Jahre), Hildegard Bickmann, Reinhard Krolak und Benno Wübbel (alle 50) sowie Andreas Scharff (40), der auch die Auszeichnung für seinen erst kürzlich verstorbenen Vater Willi Scharff (60) posthum entgegen nahm. Unsere weiteren Jubilare: Wilhelm Wins (75 Jahre!), Willi Gellermann (70!), Hans Becker (65), unser Ehrenpräses Pfarrer i.R. Detlef Kuhn (50), Reinhold Sommer (40), Eva und Peter Bäcker sowie Christoph Tiemann (alle 25). Allen gratulieren wir auf diesem Wege ebenfalls sehr herzlich zu Ihrem Jubiläum.
Nach dem offiziellen Teil klang der Kolpinggedenktag in kleineren Gesprächsrunden gemütlich aus.
Nachruf zum Tod von Ernst Möllmann und Willi Scharff
Die Familie von Ernst Möllmann hat uns davon in Kenntnis sesetzt, dass unser langjähriger Kolpingbruder Ernst am 22.11. 2025 im Alter von 90 Jahren verstorben ist. Er lebte bereits seit einigen Jahren im Seniorenheim Am Kesterkamp. Zusammen mit seiner bereits 2016 verstorbenen Ehefrau Ingrid gehörte er unserer Kolpingsfamilie seit dem 1.12.2011 als aktives Mitglied an. Wir danken ihm für sein Mitwirken und seine Treue und werden ihn in guter Erinnerung behalten.
Trotz seiner schweren Erkrankung sind wir alle vom Tod von Willi Scharff überrascht worden. Er schien auf dem Weg der Besserung zu sein, ist aber am 22.11.2025 im Alter von 86 Jahren im Krankenhaus verstorben. Willi, der am 5.12.1965 in unsere Kolpingsfamilie aufgenommen wurde, gehörte seither zum aktiven Kern unserer Kolpingfamilie. Er wäre am Kolpinggedenktag am 6.12.2025 für seine 60-jährige Mitgliedschaft geehrt worden. Sehr schade, dass er dies nicht mehr erleben konnte. Willi engagierte sich in vielen Bereichen unserer Gemeinschaft und packte stets tatkräftig mit an. Im Karneval führte er als 32. Kolping-Prinz die Session 1983/1984 an. Als zweiter Kassierer war er viele Jahre im Vorstand tätig, an dessen Sitzungen er bis zuletzt interessiert und engagiert teilnahm. Dafür gebührt ihm unser Dank. Wir trauern mit seiner Ehefrau Marianne, seinem Sohn Andreas (beide Kolpinggeschwister in unserer Familie), seiner Tochter, Enkeln und Hinterbliebenen um einen lieben Menschen.
Abschied vom Kolping-Karneval
Nach mehr als 70 Jahren mit stimmungsvollen Karnevalssitzungen, anspruchsvollen Auftritten von Aktiven aus eigenen Reihen und 63 Prinzen, einem Dreigestirn sowie 7 Präsidenten verabschiedet sich die Kolpingsfamilie von ihrer Tradition im Bochumer und Lindener Karneval. Geänderte Ansprüche der Gäste und insbesondere die immer geringer werdende Zahl von Aktiven, sich in Vorbereitung und Durchführung des Kolpingkarnevals einzubringen, haben zu dem Entschluss geführt, sich bereits ab der laufenden Session 2025/2026 aus dem Karneval zurückzuziehen und keine weiteren Veranstaltungen und Aktivitäten mehr durchzuführen. Allen in diesem langen Zeitraum Aktiven und Engagierten und vor allem unseren Förderern und Gästen dankt der Vorstand der Kolpingsfamilie sehr herzlich.
Verstorben: Unser Kolpingbruder Werner Glettenberg
Die Familie von Werner Glettenberg hat uns informiert, dass unser langjähriges Kolpingmitglied Werner Glettenberg am 16.10.2025 im Alter von 77 Jahren verstorben ist.
Den Hinterbliebenen drücken wir unser aufrichtiges Beileid aus und wünschen Ihnen viel Kraft bei der Bewältigung ihrer Trauer.
Werner gehörte unserer Kolpingsfamilie seit dem 1.12.1981 an. In seiner aktiven Zeit hat er sich insbesondere um das Funktionieren der Technik bei unseren Karnevalsveranstaltungen gekümmert. Wir werden Werner in guter Erinnerung behalten.
Anmerkungen zur Monatsversammlung am 11.9.25 (Film "175 J. Kolpingwerk") und Mitsingnachmittag (Seniorencafé) am 17.9.25
Leider war die Anzahl der Teilnehmenden an den beiden Veranstaltungen nicht sehr erfreulich: Lediglich 11 bzw. 9 Teilnehmende zeigten Interesse an den bewegten Bildern vom 175-jährigen Kolpingwerk-Jubiläum im Mai 2025 in Köln bzw. dem Mitsingnachmittag bei Kaffee und Kuchen mit Klavierbegleitung.
Die wenigen Anwesenden bei der Monatsversammlung konnten sich davon überzeugen, welche Vielfalt und Qualität die in Köln mit ihren Gesangs-, Tanz- und Musikdarbietungen auf der Jubiläumsfeier auftretenden Kolpingsfamilien bzw. Jungkolping-Gruppen zu bieten hatten.
Unser Gast beim Seniorencafé, Frau Hoffmann, hatte einen bunten Strauß von bekannten Liedern zusammengestellt und begleitete die wenigen Sänger/Sängerinnen virtuos am Klavier. Bei Kaffee und Kuchen ein gemütlicher Nachmittag in geselliger Runde.
Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Veronika Brock-Frilling
Der Bundespräsident Franz-Walter Steinmeier hat unsere Kolpingschwester Veronika Brock-Frilling mit dem Verdienstkreuz Der am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland für ihr Lebenswerk und insbesondere ihr unermüdliches Engagement für die jungen Frauen und Mädchen in Uganda ausgezeichnet. Die Verleihung erfolgte am 7.5.2025 im Zuge einer Feierstunde durch die Bürgermeisterin der Stadt Bochum, Gabi Schäfer.
Wir gratulieren hierzu sehr herzlich und wünschen Veronika Brock-Frilling weiterhin viel Erfolg, Kraft und Gesundheit, dass sie ihre segensreiche Tätigkeit noch viele Jahre fortsetzen kann. Die Kolpingsfamilie Bochum-Linden ist auch ein wenig Stolz, dass diese besondere Ehrung einem langjährigen Mitglied unserer Gemeinschaft zuteilwurde.
Gerne werden wir die Arbeit von Veronika Brock-Frilling und dem Kamuli Mission Hospital e.V. auch zukünftig im Rahmen unserer Möglichkeiten unterstützen.
Monatsversammlung am 14.8.2025: "400 Jahre jüdisches Leben in Bochum und Umgebung"
Bereits im Mai 2025 hatten 18 Teilnehmer aus der Lindener Kolpingsfamilie die neue Synagoge am Planetarium besichtigt, um einen ersten Einblick in die Historie der Juden in unserer Region zu erhalten. Zum 14.8.2025 wurde dann Dr. Manfred Keller, ehemaliger Leiter der Evangelischen Stadtakademie als versierter Kenner und Buchautor zum Thema „400 Jahre jüdisches Leben in Bochum und Umgebung“ zu einem Vortrag in unsere Monatsversammlung eingeladen, um den 21 Anwesenden die Geschichte der Juden vom Mittelalter bis heute näher zu bringen.
In einer lebendigen und anschaulichen Präsentation schilderte er den langen Weg der Juden vom schlecht beleumundeten Hausierer und Geldverleiher hin zu angesehenen Kaufleuten, Händlern und gutsituierten Bürgern in der Mitte der Gesellschaft Ende des 19. Jahrhunderts, bis der Völkermord der 1933 an die Macht gekommenen Nationalsozialisten die Juden und deren Kultur in Deutschland und Westeuropa fast vollständig auslöschte. Erst mit Zerfall der Sowjetunion 1991 und die Rückkehr der überwiegend jüdischen Osteuropäer wuchsen die kleinen jüdischen Gemeinden rasant an, was diese vor große Herausforderungen im Hinblick auf Integration der neuen Gemeindemitglieder stellte.
Die heutige jüdische Gemeinde Bochum-Herne-Hattingen zählt mehr als 1.000 Mitglieder.
Monatsversammlung am 10.7.2025: Reisebericht Bretagne
Mehr als 20 Interessierte (Kolpinggeschwister und Gäste) fanden sich anlässlich unserer letzten Monatsversammlung im Katecheseraum des Gemeindezentrums Liebfrauen ein.
Christiane und Thomas Bausen, assistiert von zwei mitgereisten Freunden, berichteten über ihren 17-tägigen Autotrip durch einen Teil der Bretagne, dem Nordwestzipfel Frankreichs. In Tagesfahrten wurden die kleinen malerischen Küstenstädte und die beeindruckende Landschaft erkundet. Ein Besuch des berühmten Inselbergs Mont St. Michel war natürlich mit im Programm. Kulinarisch genoß man die gute französische/ bretonische Küche. Austern, Muscheln, ein guter Wein und Cidre, der hier in großen Tassen serviert und getrunken wird, rundeten die Reise kulinarisch ab.
Fazit: Ein empfehlenswertes Reiseziel!
Freundschaftsbesuch aus Krakow Nowy Biezanow vom 30.5.-2.6.2025 in Bochum-Linden
Im Zuge der nunmehr im 32. Jahr bestehenden Partnerschaft mit der Kolpingsfamilie Nowy Biezanow haben wir unsere dortigen Freunde zu einem Besuch nach Linden eingeladen. Zuletzt hatte eine aus 18 Personen bestehende Gruppe unserer Kolpingsfamilie im Mai 2024 Krakau besucht.
Am Freitag, 30. Mai 2025, konnten wir dann eine 5-köpfige Delegation aus Polen am Flughafen Dortmund begrüßen: Die 1. Vorsitzende Bogusia Budny, die Leiterin des Chores "Familia" Beata Kaczmarska, Gosha Wlosik sowie den Musiker und Kantor Dr. Lukasz Mateja und Pfarrer Miroslaw Dziedzic, Präses der Kolpingsfamilie in Nowy Biezanow.
Auf Wunsch unserer Gäste sollte dieser Besuch in möglichst familiärer Atmosphäre stattfinden. Außerdem wollte man die Gelegenheit nutzen, der Verstorbenen zu gedenken, die sich um die Partnerschaft verdient gemacht haben, und deren Grabstätten zu besuchen.
Dank der Gastgeber Pfarrer Thomas Köster sowie der Ehepaare Bausen, Garus und Wübbel konnten alle Gäste privat untergebracht werden. Zum gemeinsamen Frühstücken und Abendessen fand man sich reihum bei den Fam. Bausen, Garus, Stahlschmidt und Wischnewski ein. Freitag- und Sonntagabend genoss man das warme Sommerwetter in gemütlicher Runde draußen im Freien bis spät in die Nacht. Ein kulinarisches Highlight waren am Sonntag die unter fachkundiger Anleitung unserer polnischen Damen in stundenlanger Handarbeit in der Küche der Fam. Bausen gefertigten Pierogi. Immer wieder wurden neue Tabletts dieser unterschiedlich gefüllten polnischen Teigwaren-Spezialität aufgetischt, so dass kaum noch Platz für das leckere Dessert blieb. Da half dann nur noch ein Gläschen Wodka oder eine Tasse Espresso.
Die heilige Messe am Samstag in unserer gut besuchten Liebfrauenkirche wurde von den beiden Pfarrern Miroslaw Dziedzic und Thomas Köster gemeinsam zelebriert. Unser Kolpingbanner, getragen von Lars van den Hövel, führte den Einzug der beiden Priester und der Messdiener an. An der Orgel begleitete unser Gast Dr. Lukasz Mateja die Messe - kein Problem für ihn, da er in Krakau u.a. bei den Gottesdiensten der dortigen deutschen Gemeinde die Orgel spielt. Als Zugabe gab er noch eine Probe seines Könnens ab in Form eines kleinen Konzerts mit zwei Stücken von Mozart und J.S. Bach.
Nach der Messe fanden sich rd. 35 Personen im Blauen Salon unseres Gemeindezentrums zu einem Partnerschaftstreffen mit unseren polnischen Gästen ein. Bei dieser Gelegenheit haben wir Pfarrer Dziedzic unsere Glückwünsche zu seinem 40-jährigen Priesterjubiläum im Mai 2025 überbracht, verbunden mit einem kleinen Präsent aus dem Klosterladen in Stiepel. Die Gastronomie von Haus Linden sorgte mit einem kalt-warmen Buffet für das leibliche Wohl. In angeregten Gesprächen wurden Fotos und Erinnerungen ausgetauscht und mit Wehmut der nicht mehr Anwesenden gedacht.
Dem Wunsch unserer Gäste folgend trafen sich Kolpinggeschwister und Hinterbliebene von verstorbenen Kolpingmitgliedern an der Trauerhalle des katholischen Friedhofs an der Donnerbecke zu einer kurzen Andacht, gehalten von Pfarrer Köster. Anschließend besuchte man die letzten Ruhestätten von Willi Stahlschmidt, Klaus van den Hövel, Fritz Gellermann, Helmut Neuhaus und anderen Aktiven der Partnerschaft, wo unsere Gäste jeweils ein kurzes Gebet sprachen und ein Grablicht zur Erinnerung hinterließen.
Es folgte eine Fahrt nach Mettmann zum Neanderthalmuseum, um unseren Gäste einen Einblick in die Vorgeschichte der Menschheit und über die Fundstätte der Neanderthaler zu geben. Unter fachkundiger Führung einer Studentin konnten wir in einem rd. eine Stunde dauernden Rundgang anhand lebensnaher Exponate, Ausstellungsstücke und Informationstafeln einen Eindruck von der Entwicklung und des Lebens der Urmenschen gewinnen. Bei dieser Gelegenheit bedanken wir uns bei Ela Garus, die während des gesamten Aufenthalts unserer Gäste alles Wichtige übersetzte.
Nach einem letzten gemeinsamen Frühstück bei Fam. Wischnewski verabschiedeten wir uns sehr herzlich von unseren Gästen, die von Benno Wübbel und Thomas Bausen zum Flughafen Dortmund gebracht wurden, um von dort nach Krakau zurück zu fliegen. Sowohl Gastgeber als auch Gäste waren sich einig, dass die Partnerschaft, die mittlerweile als Freundschaft bezeichnet werden kann, unbedingt aufrecht erhalten und gepflegt werden muss. Hierzu benötigen wir auch künftig tatkräftige Unterstützung von Euch, unseren Kolpinggeschwistern!
Zuletzt noch herzlichen Dank an alle Gastgeber, Fahrer und Helfer, die diesen Besuch für unsere Gäste und unsere beiden Kolpingsfamilien zu einem denkwürdigen Ereignis gemacht haben!
Bitte schon mal vormerken: Unser Gegenbesuch in Krakau ist bereits terminiert für den 5.6.- 9.6.2026. Details folgen zu gegebener Zeit. Ansprechpartner sind Benno Wübbel und Lothar Wischnewski.
Bezirks-Maiandacht der 5 Bochumer Kolpingsfamilien in Linden
Unsere Kolpingsfamilie war in diesem Jahr Gastgeber für die traditionelle Maiandacht des Kolping-Bezirkverband Bochum, die am Sonntag, 18.5.2025 um 17 Uhr in unserer mit rd. 80 Personen gut gefüllten Liebfrauenkirche stattfand.
Unser Pfarrer Thomas Köster wurde beim Einzug feierlich von den Bannerträgern der KF Gerthe-Hiltrop-Bergen, Langendreer und Riemke und Lars van den Hövel, der unserer Banner trug, begleitet. Der Chor El Kalima aus dem Kreis unserer syrischen Familien begleitete die Messe mit Liedgut aus ihrer Heimat, gesungen in syrisch, arabisch und griechisch. Musikalisch auf einem hohen Niveau, jedoch zeitlich für viele Besucher um einige Lieder zu lang geraten.
Nach der Andacht fanden sich die Bochumer Kolpinggeschwister an Pastors Hütte zu einer kleinen Nachfeier ein. Aufgrund der unerwartet hohen Zahl der Besucher waren - bis auf den Kartoffelsalat - Grillwürstchen und Schnitzelchen schnell vergriffen, bedauerlicherweise klappte auch die Getränkeversorgung anfänglich nur schleppend. Am Ende waren jedoch alle zufrieden gestellt.
Am gleichen Nachmittag fand noch eine außerordentliche Bezirksversammlung statt, in dem der in unserem Bezirk eingesetzte Pastor Mathias Fuchs einstimmig als neuer Bezirkspräses gewählt wurde. Diese Stelle war seit längerer Zeit vakant. Wir danken Pastor Fuchs für seine Bereitschaft und wünschen ihm einen guten Einstand.
Weiterhin wurde eine Geldzuwendung in Höhe von 100 Euro aus der Bezirkskasse an den Kolping Diözesanverband Essen beschlossen, der in Essen für 8 jugendliche Flüchtlinge ein betreutes Wohnprojekt ins Leben gerufen und um Unterstützung gebeten hat.
Besichtigung der neuen Synagoge in Bochum
Am 8.5.2025 trafen sich 18 unserer Kolpinggeschwister auf dem Erich-Mendel-Platz vor der neuen Synagoge in Bochum, um sich um 18 Uhr der öffentlichen Führung durch das Gebäude anzuschließen.
Die neue Synagoge ist das Versammlungs- und Gotteshaus der Jüdischen Gemeinde Bochum-Herne-Hattingen. Der in Bochum geborene Führer, Herr Rosenkranz, Mitarbeiter der Gemeinde, gab uns in launigen Worten einen Einblick in die Geschichte des jüdischen Volkes, das Schicksal der jüdischen Gemeinde in Bochum und die Architektur und Funktionen der Synagoge. Höhepunkt war die Präsentation der vier Thorarollen, aus denen beim Gottesdienst die aktuellen Texte vorgelesen werden, natürlich alles in Hebräisch. Die reichhaltig verzierten Thorarollen werden von speziell hierzu jahrelang ausgebildeten Schreibern handgeschrieben und sind daher teuer (ab TEU 20). Dementsprechend werden sie üblicherweise von wohlhabenden Personen bzw. Einrichtungen gespendet. Interessant auch, dass der Gottesdienst nicht von speziell geweihten Priestern geleitet wird, sondern von aus dem Kreis der Anwesenden ausgewählten Laien. Der Rabbiner der Gemeinde ist für die religiöse Aus- und Weiterbildung zuständig.
Vor allem nach dem Zerfall der Sowjetunion sind viele Russlanddeutsche jüdischen Glaubens in die Bundesrepublik ausgewandert, so dass in der rd. 1.000 Mitglieder umfassenden Gemeinde rd. 98 % aus Osteuropa abstammen. Dass die Frauen beim Gottesdienst übrigens auf die Empore „verbannt“ werden, stammt aus alten Zeiten. Heute sitzen die Frauen auf einer Seite der Synagoge, die Männer auf der anderen.
Walter Kaiser ist verstorben
Unser langjähriges Mitglied Walter Kaiser ist am 30.4.2025 nach schwerer Krankheit im Alter von 83 Jahren verstorben. Wir sind sehr traurig und sprechen seiner Ehefrau Angelika und seinem Sohn Udo sowie den Hinterbliebenen unser aufrichtiges Beileid aus. Wir wünschen Ihnen viel Kraft bei der Bewältigung ihrer Trauer.
Walter Kaiser gehörte unserer Kolpingsfamilie seit dem 1.12.1995, also annähernd 30 Jahre, an. Er hat sich in dieser Zeit vielfältig in unserer Gemeinschaft engagiert, bis es sein Gesundheitszustand in den letzten Jahren nicht mehr zuließ. So regierte er in der Session 2002/2003 als 50. Prinz den Karneval unserer Kolpingsfamilie, war regelmäßig als Mitglied des Elferrats aktiv. In der Seniorenarbeit wirkte er mehrfach bei der Organisation und Durchführung von Tagesausflügen und Reisen unserer früher aktiven Reisegruppe der Jungen Alten mit. Ebenso sorgte er sich um die Beachtung von Sicherheitsvorschriften bei Veranstaltungen unserer Kolpingsfamilie.
Wir bedauern den Tod von Walter Kaiser, werden ihn stets in guter Erinnerung behalten. Treu Kolping, Walter!
Das Seelenamt ist am Dienstag, 20. Mai 2025 um 8.30 Uhr in unserer Liebfrauenkirche, Hattinger Str. 814, Bochum-Linden. Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung findet um 9.30 Uhr in der Trauerhalle des kath. Friedhofs Bochum-Linden, Nöckerstr., statt.
Mitgliederversammlung am 22. März 2025
Zur diesjährigen Mitgliederversammlung, die am 22.3.2025 nach der Samstagsmesse im Gemeindesaal Liebfrauen stattfand, nahmen 38 Mitglieder teil. Wahlen standen nicht auf der Tagesordnung.
Nach der Begrüßung durch Thomas Bausen und dem Gedenken an unsere im letzten Jahr Verstorbenen berichtete der Vorstand über die verschiedensten Aktivitäten in den Bereichen Senioren, Karneval, Partnerschaft. Kassenbericht und Kassenprüfungsbericht wurden verlesen. Der Vorstand wurde bei einer Enthaltung ohne Gegenstimmung entlastet.
Ohne Gegenstimmen wurde von der Versammlung beschlossen, die Mitgliedsbeiträge künftig bereits am 10. Februar eines Jahres einzuziehen. In diesem Jahr wird der Lastschriftzug einmalig im April 2025 vorgenommen.
Das Protokoll der Mitgliederversammlung ist per Link über das Downloadfenster auf der ersten Seite unseres Internetangebots abrufbar. Bei Bedarf können Ausdrucke im Gemeindebüro abgeholt bzw. bei Lothar Middendorf angefordert werden.
Eine kleine Geschichte zu unserem „neuen“ Großportrait von Vater Kolping
Seit dem Kolpinggedenktag am 2.12.2023 ist die Kolpingsfamilie Bochum-Linden um ein Großportrait von Adolph Kolping reicher. Das zusammenrollbare Bild zeigt das klassische Abbild unseres Gründervaters Adolph Kolping in schwarz-weiß und trägt die Aufschrift „Vater Kolping“.
Das Großbild stammt aus dem Fundus des 1911 von 30 Bürgern und Handwerkern gegründeten Linden-Dahlhauser Gesellenvereins, der späteren Kolpingsfamilie Dahlhausen. Auch die Kolpingsfamilie Linden ist 1952 durch Abspaltung von Dahlhausen aus diesem katholischen Verein hervorgegangen. Die Dahlhauser Kolpingsfamillie musste sich leider Ende 2022 altersbedingt auflösen. Elf Mitglieder haben sich entschieden, nach Linden zu wechseln. Das Bild wurde uns freundlicherweise von dem letzten Vorsitzenden der Kolpingsfamilie Dahlhausen, Franz-Josef Thielens, zur weiteren Nutzung überlassen.
Das Großportrait wurde anlässlich des 75-jährigen Jubiläums der Kolpingsfamilie Dahlhausen im Jahr 1986 bei einem Theatermaler des Schauspielhauses Bochum in Auftrag gegeben und hat seither die Veranstaltungen der Dahlhauser Familie begleitet. Hervorzuheben ist sicherlich, dass das Bild die Reise nach Rom anlässlich der Seligsprechung von Adolph Kolping auf dem Petersplatz im Jahr 1991 mitgemacht hat und auch der Aufmerksamkeit von Papst Johannes Paul II. nicht entgangen ist.
Wir freuen uns sehr über dieses Geschenk und werden es in Ehren halten.